If you have the technical means to take part in Twitter it might be correct to assume that you have at least for the moment successfully met the fundamental human needs: which the majority of human beings on this planet has unfortunately not.
I hesitate to write: if you can tweet you live in peace - that’s obviously not the case at this time.
But is it always necessary to find somebody less lucky to consider yourself lucky? That is a self-defeating attitude. You will always find somebody less lucky than yourself - and there will always be somebody who seems to be luckier than you. This attitude produces envy, jealousy and insecurity. Would you like to be with such a person? Would you put trust in such a person?
I believe to consider yourself lucky is a valid working hypothesis for life. It confers trust into yourself and into your actions. It empowers you to concentrate on your gifts and talents and what you can achieve. And if you feel lucky you are glad when others are lucky, too.
by Detlef
When I saw this tree in the warm light of the evening sun I was overwhelmed by an archaic feeling of connectedness with my long-gone past. Not my individual past, but the past of our societies, our species: Homo Sapiens.
In the rare warm evenings we used to sit and talk under the storyteller tree and tell stories to make sense out of our lifes - or simply to gossip and to keep in touch and up to date.
Scripture had not been invented yet, so we just talked. If we had a storyteller among us, we heard stories, often the same stories told over and over again in different ways.
Than came scripture, which was holy, eventually there was writing, books, radio and tv. We did not gather to exchange stories any more. We seldom talked any more. We sat and watched. We became consumers. The sense of our lifes emanated from the televison screen.
Than came the internet and we started to talk to each other again. We started to write to each other again. There a not any longer very few senders and an overwhelming majority of mere recipients. Now everybody is a sender.
Very interesting post in the NYT by Virginia Hefferman on the metamorphosis of content. In the most cases you cannot just take 20th century content and hope it will make its way on the internet. It has to be morphed along the new lines of distribution and consumption.
A song I quickly produce with a camcorder for the use on my website or on youtube would never have had a chance to be recorded in a studio for the release on cd.
Sinnstiftung bitte mit gestolpertem St, als ob Helmut Schmidt sprechen würde. von Detlef
Oral History: Bei Sonnenuntergang versammelten sie sich unter dem Baum, um Geschichten zu hören. Geschichten die nirgendwo aufgeschrieben waren, sondern die an Ort und Stelle von der weisen Frau oder dem weisen Mann erzählt wurden.
Immer die gleichen Gechichten - aber immer ein bisschen abgewandelt. So wie der Baum immer der gleiche war, aber sich in jeder Sekunde verwandelte. Hier brach ein Zweig, das wehte ein Blatt herab.
Heute versammeln sie sich unter dem Tannenbaum, hören die alten Lieder jetzt mit dem MP3 Player, werden besinnlich, es duftet nach Tanne, Kerzen und Gebäck. Manche haben eine Krippe, welche für die Geschichte steht, um die es Weihnachten geht.
Immer die gleiche Geschichte: lebt sie noch in uns? Finden wir unseren Sinn durch die Geschichten in der Bibel oder sind diese Geschichten nur noch ein Vehikel für die eigentliche Geschichte, die eigentlich nur noch eine Frage ist:
Bin ich eigentlich glücklich? Erzähl mir bitte, dass ich glücklich bin!
Bis jetzt habe ich meine englischen und deutschen Posts getrennt, was nicht so richtig funktioniert hat. Darum habe ich jetzt mein englisches Blog gelöscht und alle englischen Posts und Pages hierher importiert.
Im Menü oben kann man nur die englischen oder nur die deutschen Posts auswählen.
Von Detlef
Woher kommen die Fragen, die man gleich nach dem Aufwachen im Kopf hat? Oft sind es Fragen, die schon lang an der Pforte des Bewusstseins klopfen, aber immer wieder abgewiesen wurden - weil sie so unangenehm sind.
Darum geht es mir morgens oft schlecht. Darum bin ich das, was man einen Morgenmuffel nennt. Ich trinke erstmal einen Espresso, lese ein bisschen - und dann ziehen sich die unangenehmen Fragen und bedrohlichen Gefühle langsam zurück - oder ich habe einen Plan, wie ich mit ihnen zurechtkommen kann.
Dafür brauche ich jeden Morgen mindestens eine Stunde. Manchmal stehe ich um 5.00 Uhr auf, damit ich diese Stunde habe, denn sonst ist der ganze Tag im Eimer.
Heute war es allerdings eine unangenehme, aber nicht bedrohliche Frage: Was habe ich eigentlich mit dem Schwamm gemacht, mit dem ich die Toilette geputzt habe? Ich hatte dazu dem Schwamm auf der Küchenspüle benutzt, um mal richtig die Kloschüssel zu reinigen: so mit Gummihandschuhen an, so richtig das Knie unten, den Rand - alles. Danach habe ich den Eimer mit Essigreiniger geputzt - und dann rief mein Bruder an.
Die Frage ist: Wo habe ich diesen Schwamm gelassen? Ich glaube, ich werfe alle benutzen Schwämme in den Müll.
Manche Fragen kann man ganz einfach klären.
Vor einigen Jahren habe ich dieses Lied vom Haushalt aufgenommen. Heute sind wir schon viiiiel weiter!