Askese macht autonom. Zu Cems Essentials würde ich allerdings hinzufügen: Gesundheitsversorgung und Rechtssicherheit. Und schon ist das Leben ganz schön aufwendig …
Was brauchen wir wirklich? Sokrates ging über den Markt in Athen und freute sich über die Dinge, die er nicht brauchte. Sokrates ging barfuß durch den Schnee.
Die Dinge, die wir nicht brauchen lenken uns ab. Binden (Arbeits-) Zeit, weil sie erwirtschaftet werden wollen.
Andererseits: meine Großeltern konnten mir noch vom Leben in der Subsistenzwirtschaft erzählen. Geld wurde nur in Ausnahmefällen ausgegeben. Lebensmittel, Fleisch, Kartoffeln mussten selbst erzeugt werden. Milch gab’s von der Ziege im Garten. Die nervte, weil sie stank. Brennholz musste im Wald gesammelt werden.
Der Fernseher war für meine Großeltern ein Fremdkörper aus einer fremden Welt. “Was wollt ihr mit dem Ding?” Sie kannten keine Freizeit – ich MUSSTE Bonanza gucken.
Zu diesem Post hat mich Seth Godins “Hungry” inspiriert, wo es um unsere “Wants” und “Needs” geht. Ich stelle fest, dass ich “Wants” und “Needs” nicht übersetzen kann.
Wie sieht es mit der Kunst aus? Eine wunderschöne Illustration zum Thema “Needs” und “Kunst ist das Schöne außerdem” ist dieses Foto von Lyvemaskine.