Das kommt raus beim freien Assoziieren bei Twitter: Eine Gedankenfolge über das Geld. Wenn ich meine Gedanken fließen lasse, denke ich oft englisch. Why? – Because in my ears it sounds better than Deutsch. Und Französisch kann ich nicht genug um drin zu denken.
- Do we HAVE money as we HAVE a bicycle?
- You cannot HAVE money at all. Money is a river. It flows permanently.
- Money is communication.
- Money is confidence and trust.
- Money is a tale told by an idiot. Full of sound and fury – signifying nothing.
- Money is just the cipher of our dreams.
- Money is THE cardinal virtue.
Geld ist nur eine Leerstelle unserer Träume. Aber trotzdem die Kardinaltugend?
Jörg Friedrich 5:30 am on December 1, 2008 Permalink |
Deine Sätze sind Trick-Sätze, deshalb verwirren sie auch. Die Verwendung von “THE” ist so ein Trick, und außerdem das Verwirrspiel um die Frage, ob deine Sätze Definitionen oder Erläuterungen (Kant würde sagen “analytisch” oder “synthetisch”) sein sollen.
Aber Verwirrung stiften ist ja nicht das schlechteste, was man mit der Sprache tun kann.
Detlef 2:23 am on December 2, 2008 Permalink |
Jörg, ich schreibe ja, wie es zu den Sätzen gekommen ist. Es sind keine Versuche zu Definitionen, obwohl sie so tun als ob. Insofern hast du mit dem Tricksen recht.
Geld ist eine Sache (?), Erfindung (?), die für mich nur schwer fassbar ist. Darum versuche ich, ein “Verständnisfeld” aufzubauen.
Der erste Satz ist sachlich richtig. Bei allen anderen kann man sagen: “In gewisser Weise – ja. Aber auch – nein.”
Auf genau welche Weise sie richtig oder falsch sind: vielleicht stellt das ja mal jemand dar. Oder gibt’s da gar keine genaue Art und Weise?
Offene Fragen der Woche (32) « Das Frage-Blog 6:19 am on December 6, 2008 Permalink |
[...] Detlef Cordes: Geld, Geld, Geld [...]
Geld ist eine zynische Sozialtechnik | Detlef Cordes 2:49 am on December 7, 2008 Permalink |
[...] Was ist eigentlich Geld? Geld ist eine zynische Erfindung – oder soll man sagen: eine zynische soziale Technik? Geld ist moralisch zu 100% indifferent: es ist dem Geld vollkommen egal, wofür du es ausgibst. Das ist seine große Stärke – und seine Schwäche. [...]