Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.
Wie man die Dinge betrachtet, so präsentieren sie sich.
Der Schlüssel liegt nicht immer, aber oft, in der Art, wie wir der Welt gegenübertreten.
Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.
Wie man die Dinge betrachtet, so präsentieren sie sich.
Der Schlüssel liegt nicht immer, aber oft, in der Art, wie wir der Welt gegenübertreten.
Askese macht autonom. Zu Cems Essentials würde ich allerdings hinzufügen: Gesundheitsversorgung und Rechtssicherheit. Und schon ist das Leben ganz schön aufwendig …
Was brauchen wir wirklich? Sokrates ging über den Markt in Athen und freute sich über die Dinge, die er nicht brauchte. Sokrates ging barfuß durch den Schnee.
Die Dinge, die wir nicht brauchen lenken uns ab. Binden (Arbeits-) Zeit, weil sie erwirtschaftet werden wollen.
Andererseits: meine Großeltern konnten mir noch vom Leben in der Subsistenzwirtschaft erzählen. Geld wurde nur in Ausnahmefällen ausgegeben. Lebensmittel, Fleisch, Kartoffeln mussten selbst erzeugt werden. Milch gab’s von der Ziege im Garten. Die nervte, weil sie stank. Brennholz musste im Wald gesammelt werden.
Der Fernseher war für meine Großeltern ein Fremdkörper aus einer fremden Welt. “Was wollt ihr mit dem Ding?” Sie kannten keine Freizeit – ich MUSSTE Bonanza gucken.
Zu diesem Post hat mich Seth Godins “Hungry” inspiriert, wo es um unsere “Wants” und “Needs” geht. Ich stelle fest, dass ich “Wants” und “Needs” nicht übersetzen kann.
Wie sieht es mit der Kunst aus? Eine wunderschöne Illustration zum Thema “Needs” und “Kunst ist das Schöne außerdem” ist dieses Foto von Lyvemaskine.
Haben die Menschen das Recht, die Erde zu besitzen und zu beherrschen?
Philosophisches Seminar der Uni Hamburg, Anfang der 80ger.
Der Dozent trägt vor:
“Die Menschen sind die bislang am weitesten entwickelte Lebensform auf der Erde.”
Ein Student fragt:
“Wer sagt das? Aus wessen Perspektive ist das so – außer der Perspektive der Menschen? Eine Ameise oder ein Schimpanse würde das sicher anders sehen.”
Aus dem Jahr 1748: Hat der Aufschwung der Wissenschaften und der Künste zur Verbesserung der Sitten beigetragen?
Diese Frage können wir heute leider immer noch nicht beantworten.